Das „nackte Überleben“ in der täglichen Arbeit

Der Streik am Universitätsklinikum Essen (und auch der in Düsseldorf) ist beendet.

Klare Worte dazu vom Schlichter Ulrich Preis:  „Normalerweise wollen Beschäftigte mehr Lohn. Hier ging es aber mehr oder weniger um das nackte Überleben in der täglichen Arbeit“, sagte der Rechtswissenschaftler.“

Mehr dazu hier >>> im Ärzteblatt und hier >>> bei ver.di NRW

Ein Gedanke zu „Das „nackte Überleben“ in der täglichen Arbeit“

  1. Durch die Ausführungen des stellvertretenden Vorstandsvorsitzende des UKD, Ekkehard Zimmer,wird suggeriert, dass die Kliniken grundsätzlich schon vorher bereit waren – also auch ohne Streik – massiv Personal aufzubauen – nur halt nicht über einen Tarifvertrag, sondern über eine andere rechtliche Vereinbarung.

    Ja wie trottelig sind denn unsere Funktionäre, wenn das „Gute“ anscheinend so nah ist und sie ideologisch alle anderen Regelungen – auch wenn sie noch so positiv für die Beschäftigten auswirken – kathegorisch ablehnen ?

    HUMBUG UND BULLSHIT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Die Arbeitgeber konnten sich dem Druck, der anscheinend auch durch größere Teile der Öffentlichkeit wohlwollend begleitet wurde, nicht mehr Stand halten-so sieht´s aus.

    Was kann man grundsätzlich daraus lernen ? Die durchgehende Blockadehaltung von Arbeitgebern gegenüber Arbeitnehmerforderungen – völlig branchenunabhängig – scheint immer dann zu bröckeln, wenn der Druck durch die ArbeitnehmerInnen einfach zu groß wird.

    Und ja – auch die Zustimmung in der Öffentlichkeit spielt eine Rolle. Aber vorausgehen muß immer die Bereitschaft, sich persönlich einzubringen, was viel Zeit und Kraft kostet.

    Und das sollten wir auch tun, wenn es um unsere Belange im ASD geht. Lasst uns am 11.09. dem JHA durch unübersehbare Präsenz zeigen, wie wichtig uns unser Anligen nach mehr Personal ist. Denn nur wer gesehen wird, findet auch Beachtung.

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