Kita-Politik in NRW

Zwei Nachrichten zur Kita-Politik in NRW vom 8. Januar 2019:

Die Landesregierung und die drei kommunalen Spitzenverbände in Nordrhein-Westfalen (Städtetag, Landkreistag und Städte- und Gemeindebund) haben sich darüber verständigt, mit zusätzlichem Geld die Qualität der Kinderbetreuung in Nordrhein-Westfalen zu verbessern. Eine Vereinbarung dazu wurde am 8. Januar in Düsseldorf unterzeichnet.

Die zweite Meldung kam wohl für alle überraschend: NRW führt das zweite beitragsfreie Kita-Jahr ein.

Außerdem ist in diesen Tagen zu hören, dass es Anfang 2019 zur ersten Diskussion über das reformierte KIBIZ-Gesetz im Landtag kommen soll. Wer den Gesetzesentwurf lesen möchte, muss bitte hier >> klicken. Zu dem Entwurf einige erste Anmerkungen

Das Stichwort „Qualitätsverbesserung“ fehlt in dieser „Vereinbarung“ völlig.
Zur Personalsituation wird gar nichts vereinbart.
Leider heißt es in dem Papier nur, dass weder Eltern noch die Träger zur Finanzierung der Auskömmlichkeit (wer definiert diese?) herangezogen werden sollen.
Was aber ist mit den Erzieher*innen?
Für die „Auskömmlichkeit“ seien 750 Mio. Euro notwendig und als Kostenbasis werden die Kosten eines Arbeitsplatzes einfach hochgerechnet mit Zahlen der KGSt von 2017.
Keine Rede von mehr Personal, von Gehaltssteigerung und auch nicht von Kosten für die Ausbildung des Berufsnachwuchses!

 

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