15 Schulen im Essener Norden rufen um Hilfe

Ein Artikel in der WAZ, der uns aufschrecken lässt … und zugleich all‘ das bestätigt, was unsere Kolleginnen aus dem OGS schon seit Jahren sagen: Die Situation an den Schulen ist untragbar und lässt das Motto der alten Landesregierung „Kein Kind zurücklassen“ nur noch wie blanken Hohn erscheinen:

Skandalös, geradezu unglaublich, wenn es stimmt, was die WAZ  schreibt: Wenn ein/e Schulsozialarbeiter/in eingestellt wird, darf zum „Ausgleich“ dafür eine Lehrerstelle gestrichen werden!!! Leben wir hier eigentlich in einem zivilisierten Land??

Höchst bedenklich auch, dass die Belastungen im Norden größer sind als im Süden der Stadt. Wir unterstützen die Auffassung von Martin Tenhaven, Leiter des Altenessener Leibniz-Gymnasiums: „Dabei kann uns niemand erzählen, dass die Kinder im Süden schlauer sind. Was fehlt, ist Unterstützung der Eltern, die von der Schule aufgefangen werden muss.“

In was für einem Land leben wir hier eigentlich: In Essen wird eine Lehrerstelle gestrichen, wenn ein/e Schulsozialarbeiter/in eingestellt wird – in Köln melden sich die Kreißsäle ab, weil kein Personal da ist.

ES WIRD ZEIT, DASS ENDLICH DIE ELTERN AUF DIE STRASSE GEHEN. Ohne Druck „von der Straße“ wird sich in diesem Land nicht viel zum Guten bewegen!