Archiv der Kategorie: Tarifrunde 2020

Warnstreik am 28.9.

Nullrunde bei den Tarifverhandlungen? Ohne uns

Die Arbeitgeber wollen an die Leistungsmerkmale und damit massiv in Eure Entgelttabellen eingreifen! Eure Arbeit soll einmal mehr abgewertet werden, damit die Krisenkosten aus Euren Taschen finanziert werden können. Deshalb ganztägiger betriebsnaher  Warnstreik am Montag, den 28.9.. Aufgerufen sind die Beschäftigten der Stadtverwaltung Essen (ohne Kitas, Heimverbund und Personal an Schulen) sowie die Beschäftigten der Gesellschaft für soziale Dienstleistungen (GSE) (Bereich Verwaltung und Werkstätten)
Wir treffen uns an 13, über das Stadtgebiet verteilten Stellen. Einzelheiten in diesem ver.di-Flugblatt.

Bei allen Streiktreffpunkten  werden die notwendigen Hygienemaßnahmen eingehalten und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verpflichtend.

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4,8 % Mehr: F. Werneke in der Süddeutschen

Am kommenden Dienstag, den 29.9.2020 wird es Warnstreike geben – so die Ankündigung auf der >>> ver.di-Webseite. WO GENAU, schreibt u.a. der >>> SPIEGEL und in der >>> Süddeutschen Zeitung erläutert ver.di-Vorsitzender Frank Werneke noch einmal den Standpunkt von ver.di. Das publizistische Trommelfeuer gegen unsere Forderungen lässt natürlich nicht lange auf sich warten: >>> Soooo viele Helden waren es ja gar nicht.  Schräge „Argumente“: Weil diejenigen, die nicht in „Heldenberufen2 arbeiten, trotzdem pünktlich ihren Lohn bekommen haben, dürfen sie jetzt keine Forderungen stellen …

Einkommen: Öffentlicher Dienst im Rückstand

Lt. Statistischem Bundesamt waren die Einkommenszuwächse im Öffentlichen Dienst in den vergangenen Jahren „deutlich geringer“ als in anderen Branchen … schrieb die WAZ nach einer dpa-Meldung: „So lag der Anstieg der tariflichen Monatsverdienste von 1996 bis 2019 in der öffentlichen Verwaltung summiert zum Beispiel um 10,1 Prozentpunkte niedriger als im Fahrzeugbau.“ Einkommen: Öffentlicher Dienst im Rückstand weiterlesen

4,8 % mehr … warum eigentlich?

In „dieser angespannten Situation“ kommen „die Gewerkschaften“ und wollen ausgerechnet jetzt mehr Lohn. Ausgerechnet jetzt, wo „der Staat“ schon so viele Kosten wegen der Corona-Krise hatte.
„Dem Staat“, also den Gemeinden, Ländern und dem Bund, hat die Corona-Krise immens geschadet. Eure Lohnforderungen sind deshalb nicht gerechtfertigt.

So oder so ähnlich wird man uns in den kommenden Wochen entgegenhalten.
Deshalb hier ein paar Argumente: 4,8 % mehr … warum eigentlich? weiterlesen

Klatschen alleine reicht nicht

 

Die Bilder haben wir noch in Erinnerung: Sogar die Abgeordneten des Deutschen Bundestages standen auf und klatschten. Sie klatschten, um ihren „Beifall“ zu bekunden für all‘ die Leute, die „den Laden am Laufen gehalten haben“ in den ersten Wochen der Corona-Krise.
Erinnern wir uns – wie war es hier in Essen? Klatschen alleine reicht nicht weiterlesen

Solche Oberbürgermeister wünschen sich Belegschaften

Es gibt  (bis jetzt … vielleicht werden es noch mehr??)  zwei Oberbürgermeister im Ruhrgebiet, die sich mit ihren Belegschaften solidarisieren und von ihrem Arbeitgeberverband fordern, dass der Tarifabschluss die „auch in finanzieller Hinsicht notwendige Anerkennung“ für das von den Beschäftigten Geleistete zeigen müsse. Die beiden Oberbürgermeister kommen aus Bottrop und Dortmund . Solche Oberbürgermeister wünschen sich Belegschaften weiterlesen