OGS: Die Ministerin rief …

Die Ministerin rief … und alle kamen.

Na ja – streng genommen war’s ja die SPD-Landtagsfraktion, die gerufen hatte und auch das Thema war höchst wichtig, aber die Anwesenheit von Bundesfamilienministerin Giffey hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass die Veranstaltung zum „Gute-Kita-Gesetz“ und zum „Starke-Familien-Gesetz“ am 26. Februar 2019 so gut besucht war.
Wir hatten am 13. Februar schon auf die Veranstaltung hingewiesen.

Alle wollten aus erster Hand hören, was geplant ist und der Ministerin sagen, was die Kolleginnen und Kollegen an der Basis im Interesse der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen erwarten und brauchen.
Der OGS-Bereich war stark vertreten: durch Claudia, Iwona, Elke und Petra aus Essen sowie Iris aus Düsseldorf.
Petra hat ein paar Zeilen geschrieben:
„In einer kleinen Abordnung (Claudia, Iwona, Elke und ich aus Essen sowie Iris aus Düsseldorf) haben wir bei der Veranstaltung  die offenen Ganztagsschulen vertreten.
Zudem war es ein Glückstag, denn wir konnten das Thema OGS zweimal durch Wortbeiträge anbringen. Das erste Mal durch Claudia vor dem Beitrag von Franziska Giffey und das zweite Mal durch Iris, als nach ihrem Beitrag nach Wortbeiträgen für die Diskussionsrunde gefragt wurde.
Welch glücklicher Zufall, dass wir völlig getrennt voneinander Plätze bekamen.
Im Anschluss haben wir (durch Iwona) der Ministerin noch als kleines „Vergissmeinnicht“, den Wahlprüfwürfel mit handschriftlichen Ergänzungen, mitgegeben.
Da ist auch das Foto entstanden, welches Frau Giffey auf ihrer Facebookseite veröffentlicht hat.

Franziska Giffey hat eine sehr charismatische Ausstrahlung und kommt mega-sympatisch rüber. Man glaubt, dass sie jedes Wort sehr ernst meint und wird völlig in ihren Bann gezogen.“

Wollen wir also hoffen, dass die Ministerin es nicht nur ernst meint, sondern auch die Kraft hat, etwas zu bewirken.

Auf ihrer Facebookseite schreibt sie u.a.:
„Allein aus dem Gute-Kita-Gesetz erhält das Land bis 2022 insgesamt 1.200 Millionen Euro um in die Verbesserung der Kitaqualität und die Entlastung der Eltern bei den Gebühren zu investieren.“
Zwei Punkte haben die Kolleginnen der Ministerin mitgegeben:
1.
Bis 2025 soll es einen gesetzlichen Anspruch auf einen Platz im Offenen Ganztag geben. Bis 2025 erst!!!
Das kann nicht funktionieren, wenn es gleichzeitig schon einen gesetzlichen Anspruch auf einen Kita-Platz gibt, aber der Nachmittagsbereich bleibt ohne entsprechende Absicherung. So lässt die Politik diejenigen Eltern, die auf Kita UND OGS angewiesen sind, „auf halber Strecke“ im Regen stehen.
2.
Eine Erzieher/innenausbildung ohne Entgelt darf es nicht länger geben !!
Das PIA-Projekt in einigen Bundesländern zur Gewinnung neuer Kolleginnen und Kollegen ist gut und schön, aber auch nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.
Wie denn will die Politik den Beruf attraktiv machen, wenn die Ausbildung unbezahlt ist und es nur in dem 4. Jahr, dem Anerkennungsjahr, eine kleine Bezahlung gibt.
Darüber konnten Claudia, Iwona, Elke, Petra und Iris mit der Ministerin auch sprechen und sie hatten den Eindruck, dass die Ministerin die Dringlichkeit des Anliegens erkannt hat und ernsthaft „dranbleiben“ will.
Dann sind wir doch mal sehr gespannt, was da kommen mag.
Wir bleiben auf jeden Fall auch dran !!

Verbreitet bitte unseren aktuellen OGS-Forum-Flyer 2019 mit den Terminen der nächsten Monate. Wir werden natürlich noch separat einladen, wenn es soweit ist. Und hier noch der Flyer von ver.di NRWSchluss mit der Billigvariante der Schulkindbetreuung …

Lest die Pressemitteilung zum „Kitaleitungskongress 2019“

Unser Thema aktuell in der Presse: Rheinische Post vom 27.3., Die Welt vom 27.3.2019 sowie Spiegel online

 

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