Ressourcenbedarf für frühkindliche Bildung und Betreuung

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

das DJI hat mit einigen Veröffentlichungen nun Daten zum künftigen Ressourcenbedarf für den Bereich der frühkindlichen Bildung und Betreuung vorgelegt.

Die Kurzmeldung findet sich unter folgendem Link: https://www.dji.de/medien-und-kommunikation/news/news/article/zu-wenig-betreuungsplaetze.html . Sie beinhaltet die auch vom wiff veröffentlichte Zahl von 329 000 fehlenden Fachkräften bis 2025 und erweitert diese Aussage um die Qualifizierung des zusätzlich bestehenden Mittelbedarfs.

So errechnet das DJI einen zusätzlichen jährlichen Mittelbedarf für den weiteren Ausbau und eine Verbesserung der Personalschlüssel auf 18 Mrd. Euro für zusätzliche Betriebskosten und 1,4 Mrd. Euro für Investitionskosten.

Im Lichte dieser Zahlen müssen nun die politischen Anstrengungen der künftigen Bundesregierung, der Länder und Kommunen bewertet werden.

Quelle dieser Analyse sind mehrere Studien, die ebenfalls veröffentlicht wurden:

Zukunftsszenarien zur Kindertages –  und Grundschulbetreuung in Deutschland

https://www.dji.de/fileadmin/user_upload/bibs2017/rauschenbach_schilling_plaetze_personal_finanzen.pdf

DJI-Kinderbetreuungsreport 2017

https://www.dji.de/fileadmin/user_upload/bibs2017/DJI_Kinderbetreuungsreport_2017.pdf

sowie als Auszug des obigen Reports „Betreuungssituation und Elternbedarfe bei Grundschulkindern

https://www.dji.de/fileadmin/user_upload/bibs2017/alt_huesken_betreuungssituation.pdf

Wir sehen uns also in unserer Einschätzung bestätigt, dass der Finanzbedarf weit höher ist als die bisherigen Programm- und Maßnahmenmittel suggerieren. Jetzt kommt es darauf an, insbesondere die künftigen Bundesregierung zu den notwendigen Entscheidungen zu bewegen.

Herzliche Grüße
Alexander Wegner
Bundesfachgruppenleiter Erziehungs- und Sozialdienste