Solidarität

Der Vorstand der ver.di Landesfachgruppe Umwelt, Grünflächen, Handwerk und gewerbliche Dienstleistungen NRW unterstützt die Kolleg*innen im Sozial- und Erziehungsdienst und in den Unikliniken in ihrem Kampf um bessere Arbeitsbedingungen.

Was wäre unsere Gesellschaft ohne den Einsatz der Kolleg*innen im Sozial- und Erziehungsdienst und in den Uniklinken in NRW. Sie waren vor allem auch während der Corona-Pandemie größten Belastungen ausgesetzt. Üblicherweise gilt die Arbeit der Beschäftigten in sozialen Berufen und in den Kliniken, die meist von Frauen ausgeübt werden, als selbstverständlich und wird erst dann öffentlich wahrgenommen, wenn sie nicht mehr oder nur eingeschränkt läuft.

Der Herausforderung, die Ansprüche der Gesellschaft und die individuellen Interessen der Menschen miteinander in Einklang bringen, widmen sich die Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Pflegekräfte und viele andere Berufsgruppen tagtäglich mit großem Engagement, mit großer Professionalität und jeder Menge Idealismus.
Trotzdem wird diese unverzichtbare Arbeit, die diese Kolleg*innen leisten, zu wenig gesehen. Vor allem aber fehlt es an gesellschaftlicher Anerkennung. Diese fehlende Wertschätzung geht einher mit schlechten Arbeitsbedingungen wie niedrigem Einkommen, einer hohen Zahl von Befristungen. Das wiederum führt zu Fachkräftemangel und immer mehr Teilzeitarbeit, weil die Beschäftigten die Belastungen ansonsten nicht aushalten. Eine gefährliche Spirale nach unten.

In den zurzeit stattfindenden Tarifauseinandersetzungen fordern unsere Kolleg*innen bessere Arbeitsbedingungen, Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel und eine angemessene finanzielle Anerkennung ihrer Arbeit. Da die öffentlichen Arbeitgeber nicht bereit sind die Arbeitsbedingungen der Betroffenen zu verbessern bleibt diesen keine andere Möglichkeit als der Streik.

Wir stehen an eurer Seite und unterstützen euch bei eurem Kampf um bessere Arbeitsbedingungen.

Bleibt stark und haltet durch!

 

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