SozJug-Treffen und: Wahlprüfsteine; Kinderkommission; Situation im Essener ASD

Liebe KollegInnen,

die Bundestagswahl naht und traditionell nutzen auch Verbände und Initiativen die Möglichkeit, ihre Anliegen und Forderungen im politischen Diskurs unterzubringen. So hat unsere Berliner Zentrale für diesen Bereich „Wahlprüfsteine“ formuliert, die Ihr >>> in der Anlage  findet.

Zu den Forderungen gehört auch eine auskömmliche Personalbemessung, die gesetzlich klar geregelt ist. Rückenwind gibt es jetzt von der Kinderkommission des Deutschen Bundestages. Sie verlangt in ihrer Stellungnahme zur „aktuellen Situation der Kinder- und Jugendhilfe“ vom 14.07.2017 u.a. „eine Fallzahlbegrenzung pro JugendamtsmitarbeiterIn, um die Fachlichkeit nicht zu gefährden und die Arbeitsbelastung der öffentlichen Angestellten zu verringern“. 

Die ganze Positionierung gibt es hier: https://www.bundestag.de/blob/516396/ca509aadf2ff0b7f0ece8545b914475c/stellungnahme_kinder-_und_jugendhilfe-data.pdf.

Wir in Essen müssen mit Blick auf die Indikatoren, die eine Mehrbelastung insbesondere in der Bezirkssozialarbeit anzeigen, feststellen: Das Personal reicht hinten und vorne nicht, wir brauchen Stellenaufbau, und wir brauchen kurzfristig Abhilfe! Viele Hinweise auf Überlastungssituationen haben die Teichstraße und die Personalvertretung in den vergangenen Monaten erreicht, in allen Bezirksstellen wie auch im Fachbereich insgesamt wird intensiv über Problem & Lösungen diskutiert.

Die Gewerkschaft hat dies jetzt dem Dezernenten geschrieben und hierüber Jugendhilfeausschuss sowie Personalrat informiert. Über Antwort(en) hält sie uns auf dem Laufenden.

In jedem Fall Gesprächsstoff für unser nächstes Treffen am morgigen Mittwoch, 06.09. –  17.00 Uhr, Gewerkschaftshaus

Eure Vertrauensleute 51-2, 51-8, 51-9, 51-10