Warnstreik am 28.9.

Nullrunde bei den Tarifverhandlungen? Ohne uns

Die Arbeitgeber wollen an die Leistungsmerkmale und damit massiv in Eure Entgelttabellen eingreifen! Eure Arbeit soll einmal mehr abgewertet werden, damit die Krisenkosten aus Euren Taschen finanziert werden können. Deshalb ganztägiger betriebsnaher  Warnstreik am Montag, den 28.9.. Aufgerufen sind die Beschäftigten der Stadtverwaltung Essen (ohne Kitas, Heimverbund und Personal an Schulen) sowie die Beschäftigten der Gesellschaft für soziale Dienstleistungen (GSE) (Bereich Verwaltung und Werkstätten)
Wir treffen uns an 13, über das Stadtgebiet verteilten Stellen. Einzelheiten in diesem ver.di-Flugblatt.

Bei allen Streiktreffpunkten  werden die notwendigen Hygienemaßnahmen eingehalten und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verpflichtend.

ver.di fordert u.a. für die 2,3 Millionen Beschäftigten im öf- fentlichen Dienst (davon 22.000 in Essen) von Bund und Kommunen unter anderem eine Anhebung der Einkommen um 4,8 Prozent bzw. einen Mindestbetrag von150 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und PraktikantInnenentgelte sollen um 100 Euro monatlich angehoben werden.

Da es sich um betriebsnahe Streiks handelt, wird es keine zentrale Kundgebung der Beschäftigten der Stadt Essen ge-ben.

In dieser Tarifrunde wird auch entschieden, wer die Kosten der Pandemie zahlen wird: Die Arbeitnehmer/innen oder die Reichen und Superreichen, die Konzerne und Unternehmen. VW z.B. hat in den letzten Monaten Millionen vom Staat bekommen, die Kolleg*innen dort sind in Kurzarbeit geschickt worden und trotzdem hat VW Dividenden an die VW Aktionäre ausgeschüttet. Das ist die Privatisierung unserer Steuergelder!