Archiv der Kategorie: ASD

Aufwertung Sozial- und Erziehungsdienst 2022

Die Aufwertung der Arbeit im Sozial- und Erziehungsdienst geht in die nächste Runde! Die ver.di Bundestarifkommission für den öffentlichen Dienst hat am 26.08.2021 die Kündigung der besonderen Eingruppierungsregelungen für den Sozial- und Erziehungsdienst im TVöD (VKA) zum 31.12.2021 beschlossen.

Was ist in den nächsten Wochen zu tun um die Tarifrunde erfolgreich vorzubereiten und wie sind wir strategisch aufgestellt?

Dafür laden wir herzlich zur NRW Regionalkonferenz zur Aufwertung des Sozial- und Erziehungsdienst 2022 ein. Die Konferenz findet statt
Donnerstag, 07. Oktober 2021 um 15.00 Uhr (bis max. 18.00 Uhr)
in der Mercatorhalle in Duisburg (Rudolf-Schock- Saal) statt.

Mehr dazu in diesem >>> Flugblatt von ver.di

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KINDERGIPFEL der SPD-Fraktion im Landtag NRW

Aus der Einladung der Landtagsfraktion der SPD:

„Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass wir als Gesellschaft die Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen stärker in den Blick nehmen müssen. Wir sind überzeugt: Kinder müssen die Erfahrung machen, dass sie ihre Lebenswelt selbst mitgestalten können. … Deswegen organisieren wir einen Kinder- und Jugendgipfel im Landtag NRW.“

Mehr zu der Veranstaltung in >>> dieser Einladung pdf-Datei 29 KB

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Ergebnisse der ASD-Umfrage

Auf die Ergebnisse unserer Umfrage waren wir alle sehr gespannt, denn Anlass der Umfrage waren eine seit Jahren ungelöste personelle Unterbesetzung im ASD der Stadt Essen sowie wachsender Unmut darüber bei den Kolleginnen und Kollegen.

Seit fünf Jahren weist ver.di auf die permanente Überlastung der des ASD hin. 2018 haben wir im Rathaus für mehr Personal demonstriert. Das damalige Motto „ASD am Limit“ hat bis heute – leider – nichts an Dringlichkeit verloren. Mehr noch, das Ergebnis des INSO-Gutachtens hat unsere Kritik voll und ganz bestätigt.

Wir haben die Umfrage durchgeführt, weil wir wissen möchten, welche Forderungen wir aufgreifen und gegenüber der Stadt vertreten können.
Die wesentlichen Eckdaten aus den Ergebnissen.
Teilgenommen haben 42 Kolleginnen und Kollegen.

Rund 75 % der Befragten sind eher unzufrieden mit dem Ergebnis des INSO-Gutachtens – fast 100 % fühlen sich mittelmäßig, schlecht oder sehr schlecht über die Ergebnisse informiert.
Fast 100 % … das ist erschreckend viel und wir glauben, dass hier eine gehörige Portion Enttäuschung mitschwingt.
Der Dezernent hat doch immer versichert, dass er größtmögliche Transparenz und Partizipation anstrebt. Was ist daraus geworden?

85 % der Befragten fühlen sich meistens oder immer täglich überlastet … d.h., sie haben die Feststellung „Die täglich anfallende Arbeitsmenge ist nicht zu schaffen“ unterstrichen.

Was folgt nun daraus ? … dazu haben wir in der Umfrage zwei Optionen angeboten.
Die Frage lautete:
Mit welcher Forderung sollte ver.di nach deiner Meinung in den Jugendhilfeausschuss des Rates der Stadt Essen gehen
• sofortige Standardabsenkung um 10 % wie im INSO-Gutachten empfohlen?

oder
• Bereitstellung des Budgets für die zusätzlichen Stelle (laut Empfehlung des Gutachtens je acht Stellen in 2022 und 2023)
85 % haben sich für die Bereitstellung des Budgets ausgesprochen.
Auf den ersten Blick mag das überraschen, bedeutet es doch, dass diese 85 % „bereit“ sind, auf „bessere Zeiten“ zu „warten“.
Auf den zweiten Blick allerdings sehen wir darin eine deutliche Unterstützung für die als gut empfundenen Standards im Essener ASD. Eine übergroße Mehrheit will diese Standards also beibehalten Wir sehen darin
a) ein klares fachliches Votum für Jugendhilfe auf hohem Niveau
und
b) die Erwartung an den Arbeitgeber Stadt, alles nur Mögliche zu tun, um die Realisierung dieser Standards durch eine bessere personelle Ausstattung des ASD zu gewährleisten.
„ASD … mehr Personal“ – ein Transparent mit diesem Text haben wir anlässlich der Demonstration 2018 im Rathaus aufgehangen

Der ver.di-Bezirk Ruhr-West wird nach den Sommerferien mit Herrn Al Ghusain ein Treffen haben – das ist bereits verabredet. Mit der Forderung „ASD … mehr Personal“ werden wir auch in dieses Gespräch gehen.

Martina Peil
Fachbereich Gemeinden
ver.di Bezirk Ruhr-West
Teichstr. 4a
45127 Essen
martina.peil@verdi.de

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Angriff auf die Profession der Sozialen Arbeit?

Von einem „Angriff auf die Profession der Sozialen Arbeit?“ war in unserer >>> Meldung vom  12. April die Rede. Zwar mit einem Fragezeichen, aber immerhin gibt es wohl Grund, mal genauer hinzuschauen. Wohin denn? Zur Reform des SGB VIII. Dazu gab es am 27. April eine von ver.di organisierte Online-Fachkonferenz mit einem Vortrag von Prof. Wiesner, dem „Vater des KJHG„. Wass dieser gesagt hat, ist hier >>> nachzulesen

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SGB VIII: Angriff auf die Profession der Sozialen Arbeit?

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen,

derzeit läuft, großteils unbeachtet von uns Fachkräften ein neuer Anlauf unsere Arbeitsgrundlage, das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII), zu reformieren. Betroffen sind alle Bereiche, die das SGB VIII regelt. Aus Sicht von ver.di bleibt das Gesetz weit hinter den Erwartungen zurück. Insbesondere die Stärkung des Fachkräftegebotes und die Deckung der Personalbedarfe sind völlig unzureichend. SGB VIII: Angriff auf die Profession der Sozialen Arbeit? weiterlesen

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Aktuelle Situation in Kitas, Offenem Ganztag und Allgemeinem Sozialdienst

„Anders als bei dem Lockdown im Frühjahr 2020 gibt es derzeit keine klaren Vorgaben, wann Kinder in die Kita oder Schule kommen können. WARUM? Um die Lehrer*innen zu schützen, findet Distanzunterricht statt, aber wer schützt die Erzieher*innen? Warum müssen die Eltern nicht nachweisen, dass eine Notbetreuung erforderlich ist – wie im Frühjahr? Warum müssen dies die Kolleg*innen vor Ort ausbaden?“

Diese Frage haben wir heute, 18.1.2021, an den Beigeordneten der Stadt Essen, Herrn  Muchtar Al Ghusain, gerichtet. Hier der >>> vollständige Wortlaut unseres Briefes pdf-Datei 365 KB

 

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Schulausfälle verursachen Billionen-Kosten

Bildungslücken, verursacht durch Schulausfälle, haben „fatale Folgen„, heißt es in einem >>> Artikel auf n-tv. Dass Schulausfälle nicht folgenlos bleiben, dürfte wohl einleuchten, aber solche „Berechnungen“, wie sie hier vorgeführt werden, sind höchst spekulativ: Dennoch: Hat mal jemand ausgerechnet, welche Kosten und „fatalen Folgen“ unterbesetzte Soziale Dienste in den bundesdeutschen Jugendämtern oder unzureichend ausgestattete Kitas haben?? Wäre doch mal ’ne interessante Rechenaufgabe …

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Arbeiten im home office

Arbeit von zuhause aus ist nicht immer ohne Probleme. Darauf hat ver.di reagiert. Hier >>> zum Download (pdf-Datei – 400 KB) eine Umsetzungshilfe für Dienstvereinbarungen über das Arbeiten im home office. Der Bundesfachbereichsvorstand Gemeinden hat Mindeststandards verabschiedet, und es geht darum, gute digitale Arbeit für alle zu erreichen und vergleichbare Standards zu schaffen. Die Personalräte sind aufgerufen, neue Dienstvereinbarungen zu dem Thema nur abzuschließen, wenn sie die Mindeststandards vereinbaren können. Arbeiten im home office weiterlesen

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