Kanonen ohne Butter …

Die fetten Jahre sind vorbei … unter dieser Überschrift haben wir vor ein paar Tagen auf die Diskussion über den angeblich „aufgeblähten“ Sozialstaat hingewiesen. Dazu passt nun diese Meldung von >>> Welt online vom 23.2.24:
„Clemens Fuest, der Präsident des Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo, ging davon aus, dass auch an Kürzungen im Sozialbereich kein Weg vorbeiführen werde. „Kanonen und Butter – das wäre schön, wenn das ginge. Aber das ist Schlaraffenland. Das geht nicht. Sondern Kanonen ohne Butter.“ Der Sozialstaat werde weiter finanziert. „Aber er wird halt kleiner ausfallen.“

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Foto: wikipedia

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Die fetten Jahre sind vorbei …

… und den aufgeblähten Sozialstaat können „wir“ uns nicht mehr leisten und er muss deshalb „abgespeckt“ werden. So oder so ähnlich hört man es immer häufiger in den vergangenen Wochen. Klar – das Geld für die Aufstockung des Militärhaushaltes muss ja „irgendwo“ herkommen.

Aber wie immer: Genau hinschauen und (hinter)-fragen lohnt sich:
Ist unser Sozialstaat denn wirklich „aufgebläht“? Die Antwort ergibt sich ja erst aus dem Vergleich mit anderen Haushaltsposten und auch im Vergleich mit anderen Ländern.
Und dazu gibt es höchst interessante Daten bei >>> jahnke.net

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SPD sucht „Bildungshelden + -heldinnen“

„Jeder von uns kennt sie: Bildungsheldinnen und Bildungshelden. Sie sind es, die früh morgens in der Kita noch müde Kinder mit einem Lächeln empfangen oder spät abends mit viel Geduld Schülerinnen und Schülern vor der Mathe-Klausur helfen. Diese Bildungsheldinnen und Bildungshelden verdienen eine besondere Würdigung. Die NRWSPD widmet ihnen einen eigenen Preis, den Kekiz-Preis.“ Mehr dazu hier bei der >>> SPD NRW
…. und wie wir schon am 19.1. berichtet haben, hat der Deutsche Gewerkschaftsbund den >>> DGB-Preis für Gute Arbeit in der Kita ausgelobt.
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Ein Blick über die Grenzen …

Europaflagge

Viel zu selten lesen wir darüber, dass Europa auch ein Europa der Arbeitnehmer/innen ist.

Der Europäische Gewerkschaftsverband für den öffentlichen Dienst (EGÖD) beteiligt sich an Sozialen Dialogen mit den Arbeitgeberverbänden auf europäischer Ebene. Generalsekretär Jan Willem Goudriaan erklärt, warum das sinnvoll ist und was sich dadurch erreichen lässt.
Hier in >>> ver.di publik

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Es DONNERT in den KiTas !

Von März bis Juli 2024 plant ver.di Ruhr-West mit allen Beschäftigten aller Träger von Kindertagesstätten in Essen jeden ersten DONNERstag im Monat von 17:00-18:00 Uhr eine Aktion auf der Kettwiger Straße, die auf die prekäre Situation in den Kitas Essens aufmerksam machen soll.
Zum ersten Mal also am 7. März.
Hier unser >>> Flugblatt pdf 500 KB

Seit September 2023 wird bundesweit öffentlich eine  „Bildungswende jetzt“ in Kitas, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen gefordert.

Im gleichen Monat haben Elternverbände, Gewerkschaften und Einrichtungen der freien Wohlfahrtspflege in einem Brief Hilfe vom Land NRW gefordert, um Kindern in NRW gute Bildungschancen zu ermöglichen.

Am 19. Oktober 2023 haben u.a. 24 AWO-Kitas aus Essen vor dem Düsseldorfer Landtag für bessere Bildung in der frühkindlichen  Bildung gestreikt aus Anlass der Kundgebung „NRW bleibt sozial“ der freien Wohlfahrtspflege.

Parallel dazu gab es eine Mahnwache von ver.di vor der Staatskanzlei zum Thema „Es donnert in den Kitas!“.

Hier möchten wir anknüpfen und mit unseren DONNERstagen an das Land NRW appellieren.

Wir wollen aufmerksam machen auf den
Fachkräftemangel
unzureichende Finanzierung
Herausforderungen der inklusiven Arbeit in den Kitas
fehlende Kitaplätze

und vieles mehr.

Wir brauchen mehr Unterstützung von der Bildungspolitik NRW.“

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Wer bei der Kita-Thematik etwas tiefer einsteigen möchte, findet detaillierte Infos im Bundesländer-Vergleich der >>> Bertelsmann-Stiftung.
Befremdlich allerdings, dass Infos zu den Positionen von ver.di überhaupt nicht erwähnt werden, aber ansonsten gutes Material.

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