Das steht nicht in den Zeitungen

… und weil es nicht in den Zeitungen steht, müssen wir es immer wieder laut und deutlich selber sagen: ver.di hat schon im Juni den Arbeitgebern den Vorschlag gemacht, gegen eine Einmalzahlung diese Tarifauseinandersetzung zu verschieben, bis das Land aus der Corona-Krise raus ist. Doch die Arbeitgeber haben unsere ausgestreckte Hand ausgeschlagen und offenbar darauf gesetzt, dass wir nicht handlungsfähig sind und sie einen billigen Abschluss bekommen.

150,00 € mindestens müssen drin sein

150,00 € mindestens (insbesondere für die unteren Lohngruppen) bzw. 100,00 für Auszubildende und Praktikant/innen müssen drin sein – darauf hat schon ver.di-Vorsitzender Frank Werneke hingewiesen. Darunter wollen und werden wir „es“ nicht machen. Aber die Arbeitgeber wollen uns erst ab März 2021 Entgelterhöhungen zugestehen. Wie gnädig …

Wir sagen: Arbeitgeber bewegt euch – und deshalb bewegen wir uns. Und zwar zum Warnstreik am kommenden Dienstag, den 20. März um 10.30 Uhr. Aufgerufen sind  alle Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und Praktikant*innen bei der Stadt Essen.

Keine Sorge übrigens wg. Corona: An unserem Versammlungsort gibt es Platz „ohne Ende“ – keine Gefahr also für Nebenmann und Nebenfrau.

Lest hier: den >>> Aufruf zum Warnstreik, unsere >>>  Argumente zu dem „Angebot“ der Arbeitgeber sowie die >>> Skizze für die Anfahrt zum Versammlungsort.

Warnstreik … zweite Runde

Donnerstag, den 8. Oktober 2020 ab 0.00 Uhr bis 24.00 Uhr Treffpunkt: Gewerkschaftshaus Teichstr. – 9.00 Uhr

Da hilft ja alles nix … wenn sich die Arbeitgeber nicht bewegen, bewegen wir uns. Die Warnstreiks gehen in die zweite Runde – diesmal sind alle Tarif-Beschäftigten an Essener Schulen incl. Auszubildende und Praktikant*innen  bei der Stadtverwaltung Essen und bei der Jugendhilfe Essen gGmbH aufgerufen. Die Kolleginnen und Kollegen in den Dienststellen sind einfach nur sauer darüber, dass die Arbeitgeberseite keine Gesprächsbereitschaft zeigt. Martina Peil hat deshalb erneut einen Brief an Oberbürgermeister Kufen geschrieben: Warnstreik … zweite Runde weiterlesen

Corona: Man hätte stärker an die Ärmsten denken müssen

„Der Armutsforscher Christoph Butterwegge beobachtet, dass Corona die Ungleichheit in der Gesellschaft verschärft. Mit den „Sozialschutzpaketen“ habe die Bundesregierung Soloselbstständige und Kleinstunternehmer in der Coronakrise bedacht. Einkommensschwache Menschen habe sie vernachlässigt„.  … mehr dazu hier >>> beim Deutschlandfunk