Tarifrunde: Stand der Dinge

Aus dem Artikel in der ver.di-Zeitung ver.di publik:
Ein positives Signal sendeten die Arbeitgeber am ersten Verhandlungstag nicht. Die Antwort darauf ist klar. „Die Belegschaften werden sich in dieser Tarifrunde nicht mit warmen Worten abspeisen lassen“, betonte der ver.di-Vorsitzende nach den Verhandlungen gegenüber der Presse. Ob Pandemie oder die Folgen des Krieges in der Ukraine – der öffentliche Dienst sei schließlich gefordert wie nie.“
Der ganze Artikel >>> hier
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Kino-Tipp

Heute mal wieder eine Meldung, die direkt nichts mit unserer Gewerkschaft zu tun hat:
Derzeit läuft in mehreren Städten in NRW das Dokumentarfilmfestival „STRANGER THAN FICTION #25“.
Einer der Spielorte ist auch Essen – und hier gibt es am 5. und 7. Februar im Filmstudio Glückauf (Rüttenscheider Str. 2) eine Vorführung des Filmes über den hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer, der vor 60 Jahren mit seinen mutigen und unermüdlichen Ermittlungen die Auschwitz-Prozesse in Gang gebracht hat.
Hier der Trailer: >>>FRITZ BAUERS ERBE – GERECHTIGKEIT VERJÄHRT NICHT
und hier >>> Infos zum Film.

Mehr über Fritz Bauer, ohne den die „Aufarbeitung'“ der Nazi-Verbrechen wahrscheinlich gar nicht erst begonnen hätte, hier auf >>> LeMo

Foto von Fritz Bauer: wikipedia

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Reallohnverlust … oder was ?

Nochmal zum Hinhören, was Kollja Häussler, ver.di-Vertrauensmann bei der Stadt Essen, am 18. Januar sagte:

Und zum Vergleich ein Auszug aus der >>>Pressemeldung des Verbandes der kommunalen Arbeitgeber vom 11. November 2022:  „Die Forderungen der Gewerkschaften lassen zudem außer Acht, dass innerhalb der letzten zehn Jahre (2012-2021) die Tariflöhne im öffentlichen Dienst jedes Jahr im Schnitt um gut 2,5 Prozent gestiegen sind. Die Inflationsrate erhöhte sich im gleichen Zeitraum um knapp 1,4 Prozent pro Jahr. Daraus ergibt sich in diesem Zeitraum eine Reallohnsteigerung von knapp 11 Prozent. Wenn man sich den Zeitraum von 2008 bis 2021 ansieht, liegt die Reallohnsteigerung sogar bei ca. 16 Prozent.“

Die Arbeitgeber sagen auch: „Die Gewerkschaftsforderungen liegen deutlich über der sogenannten Kern-Inflation.“ Kern-Inflation … ein ganz neuer Begriff. Was es damit auf sich hat, steht bei ver.di: „Mit „Kerninflation“ ist die Preissteigerung gemeint, aus der Energie- und Nahrungsmittelpreise herausgerechnet sind – also genau die Teile der Inflation, die momentan besonders stark steigen und unter der Beschäftigte und ihre Familien besonders leiden. Die sogenannte Kerninflation liegt aktuell bei fünf Prozent. Sie war noch nie Maßstab für Tarifforderungen.“

Hier zu den >>> ver.di-Argumenten zur Tarifrunde

 

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7.000 Unterschrtiften für den Oberbürgermeister

10,5 % mehr, mindestens 500 €

Tolle Stimmung am Abend des 18. Januar im Großen Saal der VHS Essen: Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung der Stadt und städtischen Betrieben waren zusammengekommen, um Oberbürgermeister Kufen, der u.a. auch Vorsitzender des Städtetages NRW ist, die Gründe für ihre Forderung für die Tarifrunde darzulegen.
7.000 Unterschiften waren zusammengekommen, um der Forderung auch noch schriftlich Nachdruck zu verleihen.

Hier Videos von Statements aus den Betrieben, von ver.di-Geschäftsführerin Henrike Eickholt, Personalratsvorsitzender Kai-Uwe Gaida, ver.di-Bezirksvorsitzender Caro Fieback u.a. und die Rede des Oberbürgermeisters.

Generalprobe für den Empfang des Oberbürgermeisters

Annabelle Brandes, Personaldezernentin der Stadt Essen, kommt

Der Oberbürgermeister kommt

Ansprache von Henrike Eickholt

Ansprache von Oberbürgermeister Kufen

Ansprache von Annabelle Brandes, Personaldezernentin

Gianluca Kazem, Auszubildender der Sparkasse Essen

Michael Zakovski, Amt für Straßen und Verkehr

David Wand, Sparkasse Essen

Dirk Hoffmann, Ruhrbahn

Kolja Häussler, Vertrauensmann Stadt Essen

Caro Fieback, ver.di-Bezirksvorsitzende

Ansprache von Kai-Uwe Gaida

Schlusswort von ver.di-Sekretärin Monya Buss ..

… und alle gehn‘ nach Hause

 

 

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